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Vereins-Rechtsschutz

Im Vereinsrecht werden rechtsfähige und nichtrechtsfähige Vereine unterschieden. Diese werden wiederum in jeweils wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Vereine unterteilt. Der nichtwirtschaftliche Verein wird auch als Idealverein bezeichnet.

Ein Verein erlangt die Rechtsfähigkeit durch Eintragung in das Vereinsregister. Nach der Eintragung führt er den Zusatz "e. V." (Eingetragener Verein). Der wirtschaftliche Verein kann die Rechtsfähigkeit nur durch staatliche Verleihung erlangen. Ein Verein ist wirtschaftlich wenn der Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist.

Es kann eine Rechtsschutzversicherung auch für Vereine sowie deren gesetzliche Vertreter, Angestellte und Mitglieder vereinbart werden soweit diese im Rahmen ihrer satzungsmäßigen Aufgaben tätig sind. Der Versicherungsschutz erstreckt sich nur auf den eingetragenen, nichtwirtschaftlichen Verein. Unerheblich ist, ob der Verein einen Gewinn erzielt wenn sein Zweck nicht auf die Gewinnerzielung gerichtet ist. Gesetzlicher Vertreter des Vereins ist der Vorstand welcher aus einer oder mehreren Personen bestehen kann.

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